Im Test: WiMP Musikstreamingdienst

WiMP

Neues aus der Welt des Musikstreamings. Seit ca. einen halben Jahr gibt es einen weiteren Musik Streaming Anbieter, der den Markt ein wenig aufmischen möchte. WiMP stammt vom norwegischen Anbieter Aspiro Music und ist somit – wie auch Spotify – ein skandinavisches Produkt. Mittlerweile gibt es WiMP in Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland. Besonders punkten möchte WiMP einer großen Auswahl auch deutschsprachiger Musik und ihrem deutschen Redaktionsteam. Dieses hält uns „über versteckte Juwelen, beliebte Newcomer und alte Klassiker auf dem Laufenden.“

Momentan kann man sich bei WiMP kostenlos registrieren und ein 30 Tage Testabo abstauben. Setzt (bzw. setzte) Konkurrent Spotify auf eine Registrierung via Facebook, ist für einen Account bei WiMP eine Handynummer notwendig. Diese wird aber nur zum Versenden des Passwortes verwendet.

WiMP gibt es für PC, Mac, iPad, iPhone, Android, Windows Phone 7, Symbian/Meego, Sonos-Systeme und die Squeezebox. Gerätetechnisch ist WiMP somit top aufgestellt und die von mir getesteten Interfaces auf Windows, iPad und Android lassen sich wirklich sehen.

WiMP Startseite

WiMP Startseite

Neben den Empfehlungen der Redaktion gibt es auch diverse Newsseiten, wie bsow. der Rolling Stone, Musikexpress oder der Metal Hammer, die ihre Musikempfehlungen unter dem Namen „Kritikerlieblinge“ präsentieren. Dies bringt enorm viele verschiedene Arten der Empfehlung und ein Spektrum, das jedem etwas bieten sollte.

WiMP Kritikerlieblinge

WiMP Kritikerlieblinge

Auch auf den Künstler- und Album-Seiten werden so jederzeit die Rezensionen diverser Portale angezeigt. Ich musste bereits feststellen, dass das enorm zum Lesen anregt und wirklich Spaß bereitet.

WiMP Bewertung: alt-J - An Awesome Wave

WiMP Bewertung: alt-J – An Awesome Wave

Ansonsten bleiben auch eigentlich keine Wünsche offen. Playlisten erstellen und teilen (auch via Facebook und Twitter), jeden Freitag alle Neuerscheinungen und Empfehlungen, 100% werbefrei, Scrobbeln zu Last.FM wird unterstützt und so weiter und so fort.

WiMP gibt es in zwei verschiedenen Abo-Varianten. Die Standard-Flat auf PC und Mac gibt es für 4,99 € im Monat. Wer zusätzlich auch mobil oder via Sonos und Squeezebox die Musik genießen möchte, der muss noch einmal 5 € draufzahlen. Eine kostenlose, werbefinanzierte Variante, wie sie von Spotify bekannst ist, gibt es nicht.

Ich finde WiMP wirklich sehr vielversprechend und werde meinen kostenlosen Test-Account erstmal voll und ganz auskosten.

Und: An alle Umsteiger hat WiMP auch bereits gedacht. Das Importieren von Spotify-Playlisten ist ohne weiteres möglich.

Was ist eure Meinung zu WiMP und zu Musikstreaming im Allgemeinen? Bereits verschiedene Anbieter getestet?

Kategorie Software, Streaming

Geboren und aufgewachsen in Münster, bin ich mit einem kurzen Zwischenstopp an der Elbe gelandet und wohne nun in Hamburg. Ich bin Gründer von musikgraph.de, Musik- und Internetliebhaber mit großem Interesse an allem, was mit der Musik zu tun hat. Von neuen Songs, über Software und Hardware bis hin zu rechtlichen Aspekten ist alles dabei. (Sebastian bei Twitter und Google+)

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