Rock’n’Heim Festival Tagebuch Teil 5 – System of a Down

Rock'n'Heim Festival

Mit etwas Verspätung betraten schließlich auch die Jungs von System of a Down die Bühne des Rock’n’Heim Festivals. Mit Aerials begann ihr rund 1 1/2 Stunden langes Konzert. Dabei präsentierten sie eine runde Mischung aus alten und legendären Songs wie Chop Suey und neuere Kreationen. Insbesondere bei den Klassikern stimmte das Publikum zahlreich mit ein. Denkt man da zum Beispiel an Lonely Day zurück, hat man sofort wieder eine Gänsehaut.

Rock'n'Heim Festival System of a Down

Wieder mal zeigte sich auch die Vielfalt der Musik der Band. Nicht nur Rock und Metal Elemente vereinigen sich in den Songs, sondern auch Einflüsse aus Punk und Folklore. Und das trifft auch auf den Gesang zu. Bei einen der Stücke kommt dieser nämlich ganz besonders gut zum Vorschein. Insbesondere bei Serj Tankian ist deutlich auch die Gesangsausbildung zu hören. Die Spannweite seiner Stimme erstreckt sich so zum Beispiel von ganzen tiefen bis hin zu sehr hohen Tönen, was besonders live sehr beeindruckend ist.

Positiv ist auch die Natürlichkeit der Musiker zu beurteilen: Kein Schnick-Schnack, keine ablenkende Bühnenshow – einfach nur pure und gute Musik (im Gegensatz zu einer gewissen anderen Band am Vortag). Also kurz gesagt: Ein weiterer absoluter Höhepunkt von diesem Festival. Eine Band, für die sich der Ticketkauf immer wieder lohnt.

Weitere Teile des Rock’n’Heim Festival Tagebuches findet ihr hier: Rock’n’Heim.

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