Ein paar Gedanken über Musik

Wenn ich über Musik nachdenke, kommt mir immer als erstes in den Sinn, wie viel Musik doch an Gefühlen ausdrücken und auch hervorrufen kann. Wie viele Künstler verarbeiten ihr Leben, indem sie Texte schreiben, indem sie Musik kreieren, die versucht ist, ihre Gefühle auszudrücken und in gewisser Weise ein Bild zu zeichnen, ein klangliches Bild, dass jeder für sich auf seine eigene Art und Weise interpretieren kann. Befinden wir uns mitten in einer für uns eher deprimierenden und unschönen Phase oder ist gar etwas für einen persönlich zerstörendes geschehen, schafft es Musik, die unterdrückten Gefühle und Tränen aus uns herauszukitzeln. Zudem kann sie – sofern es sich um etwas aggressivere Musik handelt – dazu beitragen die Aggressionen auf eine bestimmte Person abzufangen. Die Musik kompensiert somit für uns. Was würde sonst vielleicht alles passieren, würde die Musik nicht das eine oder andere Mal die Gefühle und somit auch uns abfangen und uns sanft in der klanglichen Atmosphäre wiegen.

Doch Musik kann noch viel mehr. Was wäre ein Film ohne einen gescheiten Soundtrack. Man stelle sich nur einen Kinobesuch vor und alles was wir sehen und hören sind die Figuren, ihre Dialoge und ein paar Soundeffekte (wobei man das ja auch schon fast zur Musik zählen könnte). Musik kann Szenen völlig umdichten. Dazu braucht es keinen Drehbuchautor oder Produzenten, allein ein anderer Song kann das Erscheinungsbild einer Szene oder eines ganzen Films vollkommen umkrempeln.

Musik begleitet uns in jeder Phase unseres Lebens. Ein Grund mehr, warum man sich mit ihr beschäftigen und sie genauer wahrnehmen sollte. Musik ist nicht nur etwas, dass im Hintergrund stattfindet, um das man sich nicht weiter kümmern muss. Natürlich ist das alles möglich, jedoch bietet sie so sehr viel mehr, lässt man sich Zeit, um sie näher kennenzulernen. Welche klangliche Vielfallt sich uns dann bieten kann ist einfach phänomenal. Für jeden Geschmack, für jedes Gefühl und sogar für jede Lebenssituation wird jeder von uns die richtige Musik finden können. Genießt, was die Musik euch gibt, seid aber auch dankbar und gebt es ihr in gewisser Weise zurück, wie auch immer ihr es für richtig haltet.

Musik kann Leben gestalten und auch verändern. Musik ist etwas Besonderes.

Bildquelle: flickr – Ferrary + caballos + fuerza = cerebro Humano

Kategorie Musik & Videos

Geboren und aufgewachsen in Münster, bin ich mit einem kurzen Zwischenstopp an der Elbe gelandet und wohne nun in Hamburg. Ich bin Gründer von musikgraph.de, Musik- und Internetliebhaber mit großem Interesse an allem, was mit der Musik zu tun hat. Von neuen Songs, über Software und Hardware bis hin zu rechtlichen Aspekten ist alles dabei. (Sebastian bei Twitter und Google+)

1 Kommentare

  1. OMG, du hast ja sooo Recht. Du bist ja schon ein Musik-Philosoph. Kann man das zum Beruf machen?
    Egal, wenn du weitere solcher Beiträge abgibst, würdeich mich freuen. Du inspirierst mich (und meinen Blog xD)
    Mehr davon!
    Lulani

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