Ein Schokobon für Euch: Swim Deep

Swim Deep

Es gibt ja immer die Menschen, die ein großes Geheimnis um ihre musikalischen Lieblinge machen und vor allem ihre für sich neu entdeckten, und im Allgemeinen bisher noch eher unbekannten, Bands vor Anderen verstecken wie ein Eichhörnchen seine Nüsschen.
Entgegen aller Stereotypen bin ich aber ein sehr gutmütiges Einzelkind, das seine Schokobons schon immer gerne auf dem Schulhof geteilt hat. Aus diesem Grund möchte ich euch meine neue musikalische Entdeckung nicht vorenthalten!

Swim Deep heißt eine großartige Band aus dem Süden Englands, genauer Birmingham, die vor einigen Wochen im Popkultur-Magazin „Tracks“ auf meinen Bildschirm flatterten. „The Weather“ ist laut der 4 Jungs der wichtigste Einfluss ihrer Musik – allerdings klingt diese ganz anders als das triste Grau, das man mit England verbindet. Mit poppigen Indie und ganz viel Charme und Rotz der 90er Jahre machten sie sich bereits als Vorband auf der UK-Tour von Two Door Cinema Club im Heimatland einen Namen.
Wie der Zufall so will, durfte ich sie einige Tage nach meiner Entdeckung direkt live im Hamburger Molotow begutachten. Als wahrscheinlich die Band mit den schlechtesten Friseuren und dem Original-Kleiderschrank der Spice Girls haben sie mich überzeugt. Lohnt sich!

Video: Swim Deep – King City

Kategorie Musik & Videos

Gebürtig aus Delmenhorst, sage ich allen lieber, dass ich aus Bremen komme, um nervigen Sarah Connor-Kommentaren aus dem Weg zu gehen. Musik feiere ich und ich singe alles mit, auch die Geräusche unserer Waschmaschine. In U-Bahnen reiße ich mich zusammen, nicht K.I.Z. mitzurappen, damit mich keiner schief anguckt, während ich bei Florence & the Machine beinahe weinend in der Menge stehe und vor Begeisterung keinen Ton herausbekomme. Ähnlich wie die vier Stadtmusikanten nach Bremen reisten, um Musik zu machen, reise ich durch die verschiedenen Genres, um Musik zu hören.

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