Kritik: Jake Bugg – Jake Bugg

Jake Bugg - Jake Bugg

Jake Bugg – s/t (VÖ: 25.01.2013)

Nachdem wir vor einigen Tagen das erste Albumhighlight des neuen Jahres mit I Am Kloot im Stream hatten folgt am kommenden Freitag bereits das zweite. Im UK erschien das Debütalbum des gerade volljährigen Jake Bugg bereits im Oktober und schoss wie eine Rakete auf Platz  #1 der UK-Album-Charts. Am 25. Januar ist es auch in unseren Breiten soweit und das Album wird unters Volk gestreut.

Ich bin vollkommen fasziniert vom zeitlosen und dennoch überaus klassischen Stil des britischen Jungspunds. Noel Gallagher sagte recht passend: „The Future Of Music, He’s Like Dylan Meets The Arctic Monkeys“. Ein angenehm entspannter Stil, vernab von Kommerz und  Trend und wie wir sehen absolut erfolgreich. Gerade im Land der Beatles, Oasis, und des Brit Pops kommt dieser Stil natürlich absolut an.

Jake Bugg klingt tatsächlich wie der junge Bob Dylan und spielt mit seiner markanten Stimme. Angenehm kommt hinzu, dass die Platte im Stil der 60er produziert wurde, was in einer wunderbaren Symbiose mit Jakes Stimme steht. Wie recht Noel Gallagher mit seiner Aussage hat zeigt sich bspw. am Song „Taste It“. Da steckt so viel Arctic Monkeys drin, dass mein Herz springt!

Video-Albumplayer: Jake Bugg – Jake Bugg

Das selbstbetitelte Debütalbum besteht aus 14 Songs mit genau der richtigen Länge. 14 Songs, die mit einer Ausnahme 1,5 bis 2,5 Minuten lang sind und in dieser Länge genau das Aussagen, was sie aussagen wollen. Keiner der Songs wirkt zu lang oder zu kurz, keiner wirkt künstlich in die Länge gezogen. Jake und seine Gitarre, dazu eine seichte Schlagzeugbegleitung. Mehr braucht es kaum. Vorallem live wird dies sehr deutlich (unten sein Auftritt auf dem Reading Festivals).

Tipp:  Lana Del Rey und die Live-Auftritte

Live sorgte Jake Bugg schon ordentlich für Furore. Bei der Top-Secret-Show der Stone Roses im Londoner Village Underground eröffnete er die Show. Noel Gallagher überzeugte er im Vorprogramm einer seiner Solo Shows im Dingwalls in Camden so sehr, dass er Jake auch für den Rest seiner Tour durch Europa und die USA engagierte.

Ich bin sehr gespannt, wie „Jake Bugg“ in Deutschland ankommen wird. Für mich wird es meine nächste Vinyl Anschaffung. Dieser Stil, diese Art der Produktion, diese Stimme. Für mich einfach wahnsinnig gut!

Am absoluten Anspieltipp des Albums wird niemand vorbeikommen. Das eröffnende „Lightning Bolt“, dass ich bereits gestern bei Facebook postete macht einfach einen riesen Spaß!

Albumstream: Jake Bugg – Jake Bugg

Video: Jake Bugg – Lightning Bolt

Kategorie Alben, Kritiken, Musik & Videos

Geboren und aufgewachsen in Münster, bin ich mit einem kurzen Zwischenstopp an der Elbe gelandet und wohne nun in Hamburg. Ich bin Gründer von musikgraph.de, Musik- und Internetliebhaber mit großem Interesse an allem, was mit der Musik zu tun hat. Von neuen Songs, über Software und Hardware bis hin zu rechtlichen Aspekten ist alles dabei. (Sebastian bei Twitter und Google+)

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