Vernian Process

Wie ich schon berichtete ist Steampunk zunächst einmal eine Subkultur, die sich auf Literatur und Lifestyle bezieht. So dienten Jules Vernes Werke oft schon als Inspiration und Angelpunkt für so manche Projekte. Dieses Mal möchte ich eine Band vorstellen, die sich selbst auf diesen Autor zurückführt: Vernian Process. Mein Tipp ist die besonders schöne Website!

Gegründet von Joshua Pfeiffer im Jahre 2003 war Vernian Process zunächst ein Soloprojekt. Sie sollte den Soundtrack zu dem Beginn der Steampunk Bewegung liefern. 2008 entwickelte sich aber die Band, wie sie jetzt besteht. Zurzeit wird sie durch Cellistin Unwoman unterstützt. Wie für eine Steampunk Band typisch werden auch hier Viktorianische Einflüsse mit Moderne gemischt und alternative geschichtliche Entwicklungen in den Songtexten aufgegriffen – eine Vision die Joshua Pfeiffer bereits bei der Gründung als Soloprojekt vorschwebte.

Das neuste Album von Vernian Process heißt „Behold the Machine“ (2010). Schon das Album Cover gefällt mir, zeigt es doch bereits typische Steampunk Themen wie Luftschiffe. Zugegeben, die Musik eröffnet sich erst nach mehreren Hören.
Das Lied „Behold the Machine“ ist mit der verzerrten Stimme und den Percussion Elementen Beispiel für die gruselige Grundstimmung des Albums. In „Into the Shadows“ wird auch mit Uhrticken gearbeitet, ein

Was ich auf diese Band aufmerksam machte war auch nicht dieses Album von 2010 sondern ihre neuste Single „Something wicked (that way went)“. Hier hat sich der Musikstil völlig gewandelt. Der Refrain ist mitreißend, das Lied geht allein wegen der Drehorgel-Längel schon nicht mehr aus dem Kopf. Hinzu kommt die verrückte Stimme, die schon allein Bilder in die Gedanken beschwört! Es ist der erste Song des neuen Album „The Consequences of Time Travel“, das zurzeit in Arbeit ist und irgendwann diesen Winter wahrscheinlich erscheinen soll. Diese Single macht wirklich Lust auf mehr! Wer Lust hat, da mal reinzuhören, sollte hier einmal vorbeisehen.

„Behold the Machine“ bei Amazon (CD / MP3)

Kategorie Alben, Kritiken, Musik & Videos, Steampunk

Ich bin Janina und komme aus Norddeutschland. Daher stammt wohl auch der Faible für düstere Musik (schlechtes Wetter und viel Wind ;)), die nicht ganz der Norm entspricht. Mit einem schrägen und rauen Sinn für Humor und einer großen Begeisterung für Steampunk und Mittelalter bin ich in diesem Blog für die Seitenblicke auf etwas ausgefallenere Projekte zuständig. (Janina bei Google+)

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